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Wir ermöglichen Inklusion durch Sport

Die Teams beim Rollstuhlbasketball im Kampf um den Ball, während dieser durch die Luft geworfen wird.

Bei allen Teamsportarten stehen Gemeinsamkeiten im Vordergrund, ein Rahmen, der Inklusion spielerisch möglich macht. Light for the World setzt auf Sport für Menschen mit Behinderungen, um Barrieren zu überwinden und Menschen zusammenzubringen.  

Ein Sieg im Teamsport ist ein Erfolg für alle Mitglieder. Alle ziehen an einem Strang, alle verfolgen ein Ziel, alle sind sich einig, alle sind gleich. Hinzukommt ein Rahmen, der Spiel und Spaß zulässt und damit Druck reduziert. Gut für die Gesundheit ist Sport ohnehin für alle Beteiligten.

Selbstbewusstsein stärken durch Sport

Für jene 15 Prozent der Weltbevölkerung, die mit einer Behinderung leben, ist der Zugang zu sportlichen Aktivitäten beschränkt. Günde dafür sind beispielsweise ein Umfeld voller Barrieren oder Equipment, das nicht auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet ist. Aber auch Diskriminierung, die auf kulturellen und sozialen Vorurteilen aufbaut, hält sie vom Sport zurück. Obwohl sportliche Aktivitäten zahlreiche Vorteile bringen würde, wie ein gestärktes Selbstbewusstsein und mehr Unabhängigkeit durch körperliche und geistige Fitness.

Blind zu sein, heißt nicht, unfähig zu sein – blinde Menschen haben viel zu bieten. Wir können alles schaffen!

Blindenfußballer Jimmy

In den Programmen von Light for the World nutzen wir die zahlreichen Möglichkeiten sportlicher Betätigung, um Inklusion zu stärken.

Zusammenhalt statt Spaltung

Im Projekt „Sports for Peace“ das in einem Flüchtlingslager im Südsudan von Light for the World ins Leben gerufen wurde, hat der Teamsport zu mehr als nur gewonnen Spielen geführt. Er hat Menschen mit verschiedenen ethnischen Hintergründen zusammengeführt und Freundschaften über generationenandauernde Konflikte hinweg ermöglicht.

Umdenken durch Blindenfußball

Jimmy ist Teil des Blindenfußballteams im Südsudan. Er trägt ein weißblaues Trikot, hält den Ball in seinem linken Arm und lächelt in die Kamera. Hinter ihm ist das Fußballfeld zu sehen.
Jimmy (24) ist Teil des Blindenfußballteams im Südsudan und freut sich über die Möglichkeit den Sport auszuüben.

Das von Licht für die Welt gegründete Blindenfußballteam hat auch Jimmys Leben verändert. Nachdem er vor 10 Jahren erblindet war, begann eine sehr schwere Zeit für ihn. „Ich wollte mir das Leben nehmen. Es ist nicht einfach, im Südsudan blind zu sein,“ erzählt er uns.

Seit er Teil des Blindenfußballteams ist, konnte er mehr Selbstbewusstsein erlangen: „Unser Ziel ist es, bei den Paralympics zu spielen. Fußball bringt Menschen zusammen! Ich liebe meine Teamkollegen, sie kommen aus den verschiedensten Ecken des Südsudans. Wir sind nicht nur Freunde, nicht nur Fußballer, wir sind eine Familie und Brüder!“

Spielerisches Miteinander: Inklusion durch Sport

Die heilsamen und verbindenten Aspekte des Spiels erhalten mehr Aufmerksamkeit denn je. Sportliche Aktivitäten bieten die Möglichkeit für positive Interaktion, das Erkennen von Grenzen und entdecken von Neuem – egal in welchem Alter. Es ist das perfekte Umfeld, um Menschen mit Behinderungen zu integrieren und das macht sich Light for the World zunutze.

Neben einem Blindenfußball-Team unterstützen wir auch ein ein Volleyballteam mit ausschließlich tauben Mitgliedern und Rollstuhlbasketball.  

Light for the World wird die Kraft des Sports auch weiterhin einsetzen, um Menschen wie Jimmy zu stärken: „Als ich blind wurde, habe ich mir oft Fußballspiele im Radio angehört und mir gewünscht zu spielen, aber ich dachte, das wäre unmöglich. Als ich Blindenfußball gefunden habe, war ich so aufgeregt. Ich fühle mich so glücklich, als wäre ich nicht mehr blind. Alle, die zusehen, sind überrascht, wenn sie herausfinden, dass wir blind sind. Ich fühle mich endlich wie alle anderen.“