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Tag der Menschen mit Behinderungen: viel erreicht, noch viel zu tun

2017, Ethiopia, OCFA, multipliers Pictures from a major donor visit for OFCA (One Class For All) to Ethiopia, with Rupert Roniger, Nafisa Baboo and Yetnebersh Nigussie, among others.

Der 3. Dezember, der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen, ist ein guter Anlass, um Erfolge bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen rund um den Globus zu feiern. Der Gedenktag ist auch wesentlich, um existierende Barrieren aufzuzeigen.

Licht für die Welt hat ExpertInnen mit Behinderungen gefragt, welche Erfolge sie 2021 erreicht haben, worauf sie besonders stolz sind und wonach sie 2022 streben. Bei den Antworten sind sich alle einig: Viel ist schon erreicht und viel ist noch zu tun. Im nächsten Jahr müssen politischen Ankündigungen Taten folgen. Das heißt Bildung, Arbeitsmarkt und humanitäre Hilfe müssen inklusiv werden.

Bildung ermöglichen

We are able – Wir können das,


ist Teresa Jose Guente, Projektpartnerin von Licht für die Welt in Mosambik überzeugt.

Die Aktivistin spricht im Namen der Blindenvereinigung ihres Landes und fordert die Regierung auf, Menschen mit Behinderungen auch in der Arbeitswelt zu unterstützen. Ein besserer Zugang zu Bildung und auf Inklusion ausgerichtete Lehrformate sind ein wichtiger Schritt, um am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Dazu müssen Lehrmaterialien in barrierefreien Formaten, beispielsweise in Braille oder Gebärdensprachen, zur Verfügung gestellt werden.

Asunta Adut, Inklusionsberaterin im Südsudan, sieht die heuer verabschiedete Richtlinie für inklusive Bildung als wichtigen Meilenstein und ruft die Regierung auf, diese in Kooperation mit NGOs umzusetzen. Sie ist überzeugt:

Wir müssen die Barrieren abbauen, damit Menschen mit Behinderungen überall teilhaben können. Denn wir Menschen mit Behinderungen können das.

Asunta Adut, Inklusionsberaterin

Humanitäre Hilfe inklusiv  

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Soulaymane Ouedraogou, Generalsekretär der lokalen Behindertenbewegung in Burkina Faso, fordert Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe inklusiv zu gestalten. Sowohl in der aktuellen Sicherheitskrise in dem westafrikanischen Land als auch in der Antwort auf die Pandemie.  

Hannan Endale, Licht für die Welt Mitarbeiterin in Äthiopien, hat eine ähnliche Forderung: humanitäre Hilfe muss Menschen mit Behinderungen besser erreichen. In der Welt nach Covid-19 sollen sie nicht nur mitgestalten, sondern Führungsaktivitäten übernehmen.  

Hier geht es zur kompletten Playlist mit allen Wortmeldungen, Erfolgen und Vorhaben für das kommende Jahr.